Montag, 3. Oktober 2005Die reinigende Wirkung von Talkshows
Schmuddeltalk, der nicht mehr ganz so neue Trend im deutschen Fernsehen.Lieferten sich in den Anfangsjahren des leichteren Nachmittagtalks noch Fliege und Meiser das entscheidende Duell, ist einer der beiden bereits aus dem Nachmittagsprogramm verschwunden, und gleichsam mit ihm auch das letzte Quentchen Niveau aus den Shows der Privaten. Was darf sich der Konsument doch auch alles antun: Sechzehnjährige, die ganz öffentlich darüber reden müssen, dass sie die Männer bereits im Dutzend verspeisten, Paare, die ihren Beziehungsstress öffentlich breittreten, das Private ins Exponierte ziehen - und dabei gerade mal ein paar Wochen zusammen sind. Perversionen im Alltäglichen, siedend heiß mit viel Emotion und genauso leicht verdaulich serviert. Warum haben diese Formate wohl soviel Erfolg? Weil sie einfach zu produzieren sind, günstig, und dann doch eine breit gestreute Nachfrage befriedigen können? Was aber ist denn diese Nachfrage? Was kann so spannend sein, kaputten Charakteren und ''abgefuckten'' Schicksalen voyeuristisch nachzustellen?Will man ''Gefühle'' verspüren, die man längst nicht mehr im Alltag ausleben kann und will? Mitgefühl, Mitleid, ohne es aber öffentlich zeigen zu müssen, wohlportioniert.Ist es die Freude an einer Freakshow, also einer modernen Version eines jahrmarktlichen ''Grusel- und Kuriositätenkabinetts''?
Oder geht es gar um eine Katharsis, eine Reinigung des Inneren, die Befreiung und Erleichtung von irgendwas? Der entscheidende Punkt ist vielleicht die Erleichterung. ''Die kollektive Erleichterung am Nachmittag'', und man kann sich das förmlich vorstellen: Die Durchschnittsfamilie vor dem Fernseher, wie sie aufatmet. ''Ja! Es gibt noch seltsamere und abgefucktere Menschen als wir.'' Uns geht es trotz allen Übels noch gut, und schau mal, wie schlecht es denen da in der Show geht. Das wird es sein. ''Wir brauchen diese Shows'' auch und vielleicht gerade als kollektive Rückversicherung, dass es anderen schlechter geht. Ob emotional oder finanziell, jeder nach seinem Bedürfnis, und so ist der Trend eigentlich gar kein Trend, sondern wird auf Jahre hinweg fester Bestandteil des Fernsehprogramms bleiben: ''Panem et circensis.'' (von 2004-08-21) Schmuddeltalk, der nicht mehr ganz so neue Trend im deutschen Fernsehen.Lieferten sich in den Anfangsjahren des leichteren Nachmittagtalks noch Fliege und Meiser das entscheidende Duell, ist einer der beiden bereits aus dem Nachmittagsprogramm verschwunden, und gleichsam mit ihm auch das letzte Quentchen Niveau aus den Shows der Privaten. Was darf sich der Konsument doch auch alles antun: Sechzehnjährige, die ganz öffentlich darüber reden müssen, dass sie die Männer bereits im Dutzend verspeisten, Paare, die ihren Beziehungsstress öffentlich breittreten, das Private ins Exponierte ziehen - und dabei gerade mal ein paar Wochen zusammen sind. Perversionen im Alltäglichen, siedend heiß mit viel Emotion und genauso leicht verdaulich serviert. Warum haben diese Formate wohl soviel Erfolg? Weil sie einfach zu produzieren sind, günstig, und dann doch eine breit gestreute Nachfrage befriedigen können? Was aber ist denn diese Nachfrage? Was kann so spannend sein, kaputten Charakteren
Geschrieben von Nikolaus Klumpp
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Freitag, 30. September 2005Quiz-Sender"Vielen Dank, dass Sie bei der Sat.1 Quiznight mitgemacht haben. Leider haben Sie dieses Mal kein Glück gehabt. Probieren Sie es bitte nocheinmal." Piep. Und schon wurde ich nach 16 Sekunden aus der Leitung gedrückt. So, oder so ähnlich, klingt es, wenn man einmal versucht bei den verbraucherschutzverachtenden TV-Quizsendern anzurufen. \"Vielen Dank, dass Sie bei der Sat.1 Quiznight mitgemacht haben. Leider haben Sie dieses Mal kein Glück gehabt. Probieren Sie es bitte nocheinmal.\" Piep. Und schon wurde ich nach 16 Sekunden aus der Leitung gedrückt. So, oder so ähnlich, klingt es, wenn man einmal versucht bei den verbraucherschutzverachtenden TV-Quizsendern anzurufen."Quiz-Sender" vollständig lesen
Geschrieben von Paul-Dieter Klumpp
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Montag, 5. September 2005http://www.das-neue-bafoeg.de
Wer als Student das "schöne neue BAFöG" bekommen will, muss natürlich ein Formular ausfüllen. So begab man sich auf die Suche nach den richtigen Formularen... und gesucht, gefunden, auf:
http://www.das-neue-bafoeg.de/antrag_formulare.php Warum aber sucht man im Internet nach amtlichen Formularen? Eine klare Sache: Erstens wurden durch Steuergelder die Webseiten erst ins Leben gerufen. Zweitens wäre man deswegen eben schön blöd, bei Verfügbarkeit eines Internetzugangs, das Angebot nicht zu nutzen.Drittens ist man nicht von den Öffnungszeiten der Ämter abhängig.Und viertens, man spart sich die Strassenbahnkarte zum BAFöG-Amt, um sich die Formulare händisch zu beschaffen. So weit, so gut. Also klickt man eben auf das erste Formblatt - und was sehe ich da? Sinngemäß: "Die Datei scheint in einem neuen Format zu sein, das diese Version von Acrobat Reader nicht unterstützt. Es könnte evtl. nicht geöffnet oder falsch dargestellt werden. Adobe schlägt ein Update zur letzten Version von Acrobat Reader vor. Bitte besuchen Sie die Adobe Acrobat Webseite auf http://www.adobe.com/acrobat". Na schön - soll ja noch nichts heissen. Schliesslich hab ich hier auf der Windows 98 Kiste die Version 6.0.4 des Acrobat Readers. Und siehe da, die Datei wird richtigerweise dargestellt. Drucken wir einfach mal aus.Ein fehlerhafter Druck kommt zum Vorschein: die typische Formularblatt-Zeilennummerierung hat jetzt kryptische andere Zeichen. Überhaupt scheinen alle Nummern durch fehlerhafte Zeichen ersetzt worden zu sein. Auch sind ein paar Flächen keine rechteckigen Flächen mehr, sondern wurden zu Dreiecken mutiert. Ich gehe auf die Acrobat Webseite und überprüfe ob ich eine neue Version runterladen kann. Tja, Fehlanzeige, die neueste Version 7.0 gibt es erst ab Windows 2000 Service Pack 4 oder eben Windows XP. Zu dumm, dass ich doch als Student mir kein Windows XP leisten kann. Das evtl. günstigere Windows 2000 wird natürlich nicht mehr verkauft - ausser bei eBay. Nun die große Frage: Warum zum Henker setzt ein öffentliches Amt, wie das BAFöG-Amt, Software voraus, die sich ein BAFöG-ersuchender Student eben nicht leisten kann? Na liebes Deutschland, erklär mir das mal. Und erklär mir doch mal, wieso ich dann später, als steuerzahlender Arbeitnehmer oder -geber, Ämter finanziere, deren Tauglichkeit durch solche Fehler famos in Frage gestellt werden. Gebt ihr mir ein Windows XP? Ein solcher Softwarezwang unterstützt Monopole. Wahrscheinlich muss ich jetzt sogar froh sein, dass sie als Dokument das PDF von Adobe benutzen - anstatt ein Microsoft Word Dokument. Wer als Student das \"schöne neue BAFöG\" bekommen will, muss natürlich ein Formular ausfüllen. So begab man sich auf die Suche nach den richtigen Formularen... und gesucht, gefunden, auf:http://www.das-neue-bafoeg.de/antrag_formulare.php Warum aber sucht man im Internet nach amtlichen Formularen? Eine klare Sache: Erstens wurden durch Steuergelder die Webseiten erst ins Leben gerufen. Zweitens wäre man deswegen eben schön blöd, bei Verfügbarkeit eines Internetzugangs, das Angebot nicht zu nutzen.Drittens ist man nicht von den Öffnungszeiten der Ämter abhängig.Und viertens, man spart sich die Strassenbahnkarte zum BAFöG-Amt, um sich die Formulare händisch zu beschaffen. So weit, so gut. Also klickt man eben auf das erste Formblatt - und was sehe ich da? Sinngemäß: \"Die Datei scheint in einem neuen Format zu sein, das diese Version von Acrobat Reader nicht unterstützt. Es könnte evtl. nicht geöffnet oder falsch dargestellt werden. Adobe schlägt ein Update zur letSonntag, 4. September 2005Absenken der Ökosteuer - die Lösung?
Dass die schreckliche Katastrophe in den USA die globale Wirtschaft stark beeinflussen würde, war klar. Der Preis für Rohöl ist ein guter Indikator dafür. So dürfen sich die nicht direkt vom Hurrikan betroffenen Amerikaner über ungewohnt hohe Spritpreise "freuen" - etwas über ein Dollar pro Liter. Wir in Deutschland erreichen bald die Einsfuffzig-Region - und alle ächzen unter der zu tragenden Last. Schon wird gefordert, dass man die Ökosteuer aussetzen möge, um so einen Teil der Preissteigerung abzupuffern. Interessanter Vorschlag - leider aber völlig aus der Luft gegriffen und wohl nur unter "Wahlkampf" einzuordnen. Um das zu erkennen, braucht man sich nichtmal an den Volkswirschafts-Unterricht zu erinnern: Steuern sind Zwangsabgaben, die der Staat in erster Linie als Einnahmequelle benötigt. Dafür gibt's keine Gegenleistung - jedenfalls keine direkte. Welcher Bürger aber würde freiwillig auf die Landesverteidigung und das Schulwesen verzichten? Es gibt allerdings auch Steuern, die sogenannten Lenkungssteuern, die letztlich dazu verwendet werden, um Investitionsströme zu lenken. Die Ökosteuer ist eine solche Steuer. Vor Jahren sind hier die Grünen mit der legendären Forderung "Fünf Mark der Liter" angetreten. Es geht darum, dass ein hoher Verbrauch von Sprit und damit ein Verbrauch der Umwelt eingeschränkt werden soll. Ein hoher Spritpreis aber sorgt gleichzeitig dafür, dass sich die Wirtschaft automatisch auf die Suche nach günstigeren Alternativen begibt, d.h. sie investiert in neue Technologien und Märkte - das aber nur nebenbei gesagt. Schließlich fanden die Grünen gemeinsam mit ihren Koalitionspartner SPD auch eine nette Verwendung für die aus der Ökosteuer generierten Einnahmen: Man wollte damit das Rentensystem stützen und so den Rentenbeitragssatz um einige Zehntelprozentpunkte senken. Dies ist auch geschehen: 19,5% momentan, wenn ich mich nicht irre.Was aber, wenn man denn nun die Ökosteuer absänke?Richtig: Zwangsläufig müsste man umgehend den Rentenbeitragssatz steigen lassen (Prinzip "Rechte-Tasche-Linke-Tasche") - oder man steht unvermittelt wieder vor einem weiteren "kleinen" Haushaltsloch. Und das kann sich Deutschland momentan und auf absehbare Zeit wirklich nicht leisten.Davon abgesehen: Wir sind noch nicht bei den "fünf Mark" pro Liter.. Die könnten wir aber durchaus noch erreichen, wenn die Spekulation auf dem enger gewordenen Ölmarkt noch ein paar Wochen so weitergeht.
(Literaturhinweis: Wienert, Helmut: Grundzüge der Volkswirtschaftslehre Band 2: Makroökonomie. Kohlhammer, Stuttgart.) Dass die schreckliche Katastrophe in den USA die globale Wirtschaft stark beeinflussen würde, war klar. Der Preis für Rohöl ist ein guter Indikator dafür. So dürfen sich die nicht direkt vom Hurrikan betroffenen Amerikaner über ungewohnt hohe Spritpreise \"freuen\" - etwas über ein Dollar pro Liter. Wir in Deutschland erreichen bald die Einsfuffzig-Region - und alle ächzen unter der zu tragenden Last. Schon wird gefordert, dass man die Ökosteuer aussetzen möge, um so einen Teil der Preissteigerung abzupuffern. Interessanter Vorschlag - leider aber völlig aus der Luft gegriffen und wohl nur unter \"Wahlkampf\" einzuordnen. Um das zu erkennen, braucht man sich nichtmal an den Volkswirschafts-Unterricht zu erinnern: Steuern sind Zwangsabgaben, die der Staat in erster Linie als Einnahmequelle benötigt. Dafür gibt\'s keine Gegenleistung - jedenfalls keine direkte. Welcher Bürger aber würde freiwillig auf die Landesverteidigung und das Schulwesen verzichten? Es gibt allerdin
Geschrieben von Nikolaus Klumpp
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Montag, 22. August 2005Olé: Wie ein kleiner Handy-Schnappschuss unvermittelt beliebt wurde.
Nun war ich also für ein paar Wochen im östlichen Europa, und es gab dort in der Tat eine Menge Eindrücke zu sammeln. Bevor ich allerdings losfuhr, hatte ich an einem weiteren Artikel zur Werkschau der Fakultät für Gestaltung in Pforzheim gearbeitet. Fertig wurde ich mit dem Artikel nicht, aber einen ganz besonderen Schnappschuss lud ich schon in das Backend des Blogs. Eine Installation, die einige Tage vor der Ausstellung aufwendig mittels Kran und großer Maßarbeit fertiggestellt wurde. Der richtige Titel war, soweit ich mich erinnern kann, "Des Deutschen liebstes Kind", und der war in der Tat passend. Zum Artikel kams also nicht - aber bevor ich mich auf meine Reise gen Osten begab, stellte ich zumindest einen Link zum Bild in das Topic meines IRC-Heimatchannels.
Hier also dieser unverhofft beliebte Missetäter, der bisher eigentlich eher weniger veröffentlicht war. Nun war ich also für ein paar Wochen im östlichen Europa, und es gab dort in der Tat eine Menge Eindrücke zu sammeln. Bevor ich allerdings losfuhr, hatte ich an einem weiteren Artikel zur Werkschau der Fakultät für Gestaltung in Pforzheim gearbeitet. Fertig wurde ich mit dem Artikel nicht, aber einen ganz besonderen Schnappschuss lud ich schon in das Backend des Blogs. Eine Installation, die einige Tage vor der Ausstellung aufwendig mittels Kran und großer Maßarbeit fertiggestellt wurde. Der richtige Titel war, soweit ich mich erinnern kann, \"Des Deutschen liebstes Kind\", und der war in der Tat passend. Zum Artikel kams also nicht - aber bevor ich mich auf meine Reise gen Osten begab, stellte ich zumindest einen Link zum Bild in das Topic meines IRC-Heimatchannels. Nicht, dass dieser Chatroom so sehr frequentiert wäre, nein, aber Tools wie http://www.topicspy.com/ grasen die Themen-Zeilen der virtuellen Treffpunkte regelmäßig nach Bildern ab - und so landete der Link schli
Geschrieben von Nikolaus Klumpp
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Donnerstag, 28. Juli 2005Frauen, Männer, Missverständnisse und "orz"Gab es lange keinen Eintrag mehr von mir war mal wieder das Studium schuld. Nun, da wir das letzte Semester gestern gebührend mit einer Party verabschiedeten, gibt's auch interessante neue Dinge aus dem Thema Mann-Frau-Selbstverständnis zu berichten. Man soll es ja nicht glauben. Eventuell ist man schonmal über die neuen Emoticons drübergestolpert. Ein komisches "orz" macht die Runde im Internet.. was zum Teufel ist denn das? Ein Nichtkenner würde denken ORZ sei eine Abkürzung, naja, aber so ist es nicht. "orz" steht eher symbolisch für ein Strichmännchen, das seelisch gepeinigt auf dem Boden kniet und nicht mehr weiterweiss. Es ist ein netter, guter Mann, der sich gerade mal wieder fragt, "Warum will sie mich nicht? Warum bekomme ich sie nicht??".Dass gerade so ein nettes Symbol im Internet die Runde macht, könnte ein Hinweis darauf sein, dass computerinteressierte Männer evtl. öfter das Problem haben, aber das jetzt nur mal am Rande. Naja, ich machte das Bild dieses seelisch gepeinigten Mannes "orz" auf unserer Grillparty zum Thema - nach kurzen Erklärungen, um was es genau ginge, ging auch schon die Diskussion der Sichtweisen von Mann und Frau los. Es hat gefruchtet. :) Ein Kollege, der redlich eher offensiv mit Frauen umgeht, sagte sinngemäß sofort, dass es ja klar sei, wenn man sich in die Rolle begebe, man da auch nicht wieder rauskäme. Zustimmend dazu, eine Kollegin: "Das ist ja auch wirklich klar. Wenn man einem quasi alles erzählen kann, das ist dann schliesslich die beste Freundin, und wenn es ein Mann ist, dann ist das, eben ähnlich der Freundin, eine Person mit der man nichts anfängt." - Ich warf in die Runde: "Achso, also der Mann ist dann entweder schwul oder .. einfach kein Mann, sondern eine Frau und damit die beste Freundin!" - Nun ist auch alles klar. :) Eine einfache aber sehr einleuchtende Sichtweise. Wir brauchen uns keine Gedanken machen - Frauen scheinen nur kompliziert zu sein, sind es aber nicht - oder etwa doch? Zu dem Thema gab es dann (so ganz nebenbei) noch ein paar interessante Tipps.. "Ja, was wollen Frauen also eigentlich, wenn sie einen Mann, eine Beziehung wollen?". Mein Kollege sagte (klar, schon etwas angetrunken), sinngemäß ganz plakativ: "Man muss eigentlich nur der sein, der man ist. Man darf sich NIE verstellen, denn sonst ist klar, sobald man in der Beziehung ist, stimmt die Grundlage auf derer man zusammenkam nicht mehr." - da hat er Recht.Und das alles entscheidende... was denken denn Frauen darüber? Was wollen Frauen? Ist es denn so, wie man in dem Film "Was Frauen wollen" dargestellt wird?Naja, nicht ganz. Ganz nach den vielen Ausführungen zufolge und dem, was ich mir eben noch merken konnte (das ist auch wohl die Quintessenz) wollen Frauen einen Mann, der eben nicht sich der Frau ständig anpasst. Der Mann muss einfach wissen, was er will. Er muss sein "eigen Ding'" machen, sich von seinem Pfad durch die Frau nicht beeinflussen lassen - und dennnoch, nun der Spagat, der Frau eben aus diesem Mannsleben etwas bieten können; Z.B. Abenteuer, verrückte Dinge, Freiheit.. Wegweisend sein. Und da wäre er, der Schutz, den er bieten sollte. Ein "Kerl" sollte eben ein "Kerl" sein und kein Milchbubi. Ganz schlecht sei also auch ein Mann, der sich nach dem Willen einer Frau biegen liesse, einfach sich immer nur ihr anpassen würde. Soviel entgegenzukommen bedeutet, sich selbst als Charakter zu verlieren. Das will man nicht - gleichwohl es Frauen gibt, die das natürlich gut finden, aber das nennt man gemeinläufig "um den Finger wickeln". Was will Man(n) tun? Einfach das tun, was man als Mann, als echter Kerl, eben tun würde. Versuchen, niemals in die Freundschiene zu rutschen. Unbeeindruckt seines Weges gehen. Achja, da wäre noch anzumerken, am Ende der Party kam heraus, dass eine Kommilitonin sich nach einigen Jahren mit ihrem alten Freund ("sonst nur ein Freund") zusammenkam, stürmisch verliebt ist und das obige Klischee garnicht bestätigt. ... Und mir höchstens Grund zur Annahme gibt, dass Beziehungen mit einem zuhörenden, sanftem, liebevollen Mann eben länger halten werden als eine der vielen "Kerl"-Beziehungen. Oder, wie war's bei euch, Mädels? Gab es lange keinen Eintrag mehr von mir war mal wieder das Studium schuld. Nun, da wir das letzte Semester gestern gebührend mit einer Party verabschiedeten, gibt\'s auch interessante neue Dinge aus dem Thema Mann-Frau-Selbstverständnis zu berichten. Man soll es ja nicht glauben. Eventuell ist man schonmal über die neuen Emoticons drübergestolpert. Ein komisches \"orz\" macht die Runde im Internet.. was zum Teufel ist denn das? Ein Nichtkenner würde denken ORZ sei eine Abkürzung, naja, aber so ist es nicht. \"orz\" steht eher symbolisch für ein Strichmännchen, das seelisch gepeinigt auf dem Boden kniet und nicht mehr weiterweiss. Es ist ein netter, guter Mann, der sich gerade mal wieder fragt, \"Warum will sie mich nicht? Warum bekomme ich sie nicht??\". Dass gerade so ein nettes Symbol im Internet die Runde macht, könnte ein Hinweis darauf sein, dass computerinteressierte Männer evtl. öfter das Problem haben, aber das jetzt nur mal am Rande. Naja, ich machte das Bild dieSamstag, 16. Juli 2005"Spiegel online" und die Namen.
Wenn derartig offensichtliche Fehlerchen passieren, fragt man sich, wie die Berichterstattung in anderen Dingen wohl geartet sein mag: Stan Lee nannte seinen Helden nunmal "Spider-Man" und nicht, wie der Spiegel gerade mal wieder, "Spiderman".
Das mag zwar ein bisschen kleinkariert klingen, aber gerade bei Namen zeigt sich die Sorgfalt des Recherchierens. Wenn derartig offensichtliche Fehlerchen passieren, fragt man sich, wie die Berichterstattung in anderen Dingen wohl geartet sein mag: Stan Lee nannte seinen Helden nunmal \"Spider-Man\" und nicht, wie der Spiegel gerade mal wieder, \"Spiderman\".Das mag zwar ein bisschen kleinkariert klingen, aber gerade bei Namen zeigt sich die Sorgfalt des Recherchierens.Donnerstag, 7. Juli 2005Bad day today.An Englishman telling, a Fin commenting and a German (me) listening: Sonntag, 26. Juni 2005Casual Friday...
Selten gibt es von mir Einträge, die wenig mehr als einen Link zu einem anderen Blog enthalten, aber dieser Beitrag von Hendrik Mans ist es schlichtweg wert. Er schreibt über den Sinn und Unsinn von "Casual Fridays" und zeigt damit indirekt, dass alleine das Einführen eines solchen Tags schon ein Zeichen eines, ahem, verbesserungsfähigen Unternehmensklimas sein kann.
Hendrik war bis vor kurzem angestellter Webentwickler bei einem recht bekannten Senderkonglomerat mit Sitz in München. Nebenbei zeichnet er sich für so nette Sachen wie WakkaWiki und Aufeinander! aus. Seit wenigen Tagen ist er nun selbständig - wir dürfen gespannt sein! Selten gibt es von mir Einträge, die wenig mehr als einen Link zu einem anderen Blog enthalten, aber dieser Beitrag von Hendrik Mans ist es schlichtweg wert. Er schreibt über den Sinn und Unsinn von \"Casual Fridays\" und zeigt damit indirekt, dass alleine das Einführen eines solchen Tags schon ein Zeichen eines, ahem, verbesserungsfähigen Unternehmensklimas sein kann.Hendrik war bis vor kurzem angestellter Webentwickler bei einem recht bekannten Senderkonglomerat mit Sitz in München. Nebenbei zeichnet er sich für so nette Sachen wie WakkaWiki und Aufeinander! aus. Seit wenigen Tagen ist er nun selbständig - wir dürfen gespannt sein!
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Mittwoch, 22. Juni 2005When the Quakenet goes anonymous...It happened today, 11:13cet, when all of my 21 irc-connections to the Quakenet got G-Lined .. apparently for no-reason. I'm having a botnet network that spreads messages over many IRC channels that want to receive those. It's like a one-way communication that many can use to send messages to others - great for communities, especially those gaming communities.I'm running those IRC-bots on my own server. So since it's only one server I needed a "trust" from Quakenet to be allowed to run more connections than 5 from one host. I got myself a trust of 30 clients and I need to obey all those rules that one will have to obey if you get a trust.You know... - Don't connect more than you have been allowed- One connection must have its own Ident, not being same with other connections- No abuse... (of course)and all those things you can imagine that's just being nice to Quakenet. I obey those rules. Now how could that happen then???What the heck? It must have been an accidently mis-typed G-Line by an IRCoper or not?! I can call myself happy I know another IRCoper that can give me information on such happenings otherwise I would never have known the REAL REASON for the G-Line of all of my connections to the Quakenet Servers - I still don't get it... He told me the G-Lines reason:"do NOT use your trust to make unncessary connections (1st Warning - 24 hours gline) (hit 21 users)"What the?!?!?! Ey??? Can't you talk to me? For what reason did I give my emailaddress? Besides 24 hours? Why? And.. by the (funny) way I DON'T HAVE ANY UNNECESSARY CONNECTIONS. And again.. you don't even have a rule that states or warns about "unnecessary connections". What THE?!?!? Well, thanks for all the fish. I know QuakeNet opers and admins do this in their free-time and noone gets money for any of their services BUT banning my (also FREETIME) community IRC-Services WITHOUT being NOTICED with a reason IS NOT good for ANYONE. Nice culture, eh? Now my message botnet is being down until tomorrow 2005-06-23 11:13cet. Thank you so very much. This pissed me off. ..So much I needed to write a blog-entry about it. /Paul It happened today, 11:13cet, when all of my 21 irc-connections to the Quakenet got G-Lined .. apparently for no-reason. I\'m having a botnet network that spreads messages over many IRC channels that want to receive those. It\'s like a one-way communication that many can use to send messages to others - great for communities, especially those gaming communities.I\'m running those IRC-bots on my own server. So since it\'s only one server I needed a \"trust\" from Quakenet to be allowed to run more connections than 5 from one host. I got myself a trust of 30 clients and I need to obey all those rules that one will have to obey if you get a trust.You know... - Don\'t connect more than you have been allowed- One connection must have its own Ident, not being same with other connections- No abuse... (of course)and all those things you can imagine that\'s just being nice to Quakenet. I obey those rules. Now how could that happen then???What the heck? It must have been an accidently mis-typedDienstag, 7. Juni 2005VorhersageIch darf auch mal eine Vorhersage machen: Wenn die GEZ Gebühren auf alle internetfähigen PCs einheimst, Frau Merkel Bundeskanzlerin, das Steuersystem weiter kompliziert, der Rechtsanwalt zu meinem einzigen Ansprechpartner ausserhalb der Familie wird... ... dann bin ich nicht mehr in Deutschland. Das dürfte dann so etwa Mitte 2007 sein. Ich darf auch mal eine Vorhersage machen: Wenn die GEZ Gebühren auf alle internetfähigen PCs einheimst, Frau Merkel Bundeskanzlerin, das Steuersystem weiter kompliziert, der Rechtsanwalt zu meinem einzigen Ansprechpartner ausserhalb der Familie wird... ... dann bin ich nicht mehr in Deutschland. Das dürfte dann so etwa Mitte 2007 sein.
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Dienstag, 31. Mai 2005"Sicheres Nachtleben" -- dreckiges Lachen im Hintergrund
Ja, da hat die Stadt Karlsruhe was gefunden, um das Leben seiner Mitbürger zu verbessern. Hier ganz besonders, das Nachtleben.
Ein gute Idee, eigentlich. :) Eigentlich, also nur. Wieso eigentlich nur "eigentlich"? http://www.karlsruhe.de/Aktuell/Stadtzeitung05/sz2103.htm Zuersteinmal schlägt das Wort "Sicherheit" in meinen Ohren inzwischen immer Alarm - Hatte das Wort seit geraumer Zeit doch immer den Anschein es würde verwendet werden, um die Kontrolle über die Bürger durch staatliche Maßnahmen zu rechtfertigen. Mehr Sicherheit brauchen wir! Für unsere Mitbürger - jawohl! Hier will man eine, man zitiert:
..durchsetzen. Sprechen wir mal technisch, man will eine globale Blacklist für sämtliche Betriebe pflegen. "Baust du hier Scheisse kommst du dort auch nicht mehr rein." Nun ist so ein Modell ja nicht unerprobt. Wie oft gab in der Vergangenheit Probleme mit Anschwärzung? Ich sehe da eigentlich kein Problem darin, jemanden, den ich nicht mag, in eine Sache hineinzuziehen - sei es nur aus niedrigen Beweggründen - um damit zu bewerkstelligen, dass derjenige Hausverbot in sämtlichen Nachtcafes und Diskotheken hat. Uff.. ein hartes Stück. Aber les' ich etwas weiter, so überlegt man diese "globale Blacklist" auch noch auf andere Städte auszuweiten! Oh, dämlich. Du wohnst in Karlsruhe, gehst gerne in Diskotheken. Das darfst du nicht mehr - du fährst also nach Pforzheim. Dort angekommen lässt dich auch keiner mehr rein... was macht man dann?Richtig. Sich beschweren. Und eventuell noch eine Klage wegen Diskriminierung einreichen - und zwar spätestens dann, wenn das Antidiskriminierungsgesetz auf den Weg gebracht ist. Man hört wieder dreckiges Lachen im Hintergrund.... aber das ist ein anderes Thema. Wir können ja auch total froh sein, dass endlich mal wieder Polizei und so lustige Projektgruppen, ein "konzeptionell wirkungsvolles Nightlife-Sicherheitspaket" geschnürt haben. Warten wir doch mal den daraufhin folgenden Hass ab. Vielen Dank. Mein Tip an die Behörden:Lasst Karlsruhe Karlsruhe sein und weitet euer Projekt nicht in andere Städte aus. Machen andere Städte ihre eigene "Blacklist" so ist das eben die zweite Chance für "Auffällige". Wer es sich dort auch noch verscherzt, der muss dann echt blöd - oder eben angeschwärzt worden sein. Ja, da hat die Stadt Karlsruhe was gefunden, um das Leben seiner Mitbürger zu verbessern. Hier ganz besonders, das Nachtleben.Ein gute Idee, eigentlich. :) Eigentlich, also nur. Wieso eigentlich nur \"eigentlich\"? http://www.karlsruhe.de/Aktuell/Stadtzeitung05/sz2103.htm Zuersteinmal schlägt das Wort \"Sicherheit\" in meinen Ohren inzwischen immer Alarm - Hatte das Wort seit geraumer Zeit doch immer den Anschein es würde verwendet werden, um die Kontrolle über die Bürger durch staatliche Maßnahmen zu rechtfertigen. Mehr Sicherheit brauchen wir! Für unsere Mitbürger - jawohl! Hier will man eine, man zitiert: Einheitliche Festsetzung und Verwaltung von Hausverboten ..durchsetzen. Sprechen wir mal technisch, man will eine globale Blacklist für sämtliche Betriebe pflegen. \"Baust du hier Scheisse kommst du dort auch nicht mehr rein.\" Nun ist so ein Modell ja nicht unerprobt. Wie oft gab in der Vergangenheit Probleme mit Anschwärzung? Ich sehe da eigentlich kein ProblemMontag, 9. Mai 2005Der Vortrag von Ministerpräsident Teufel a.D.:
Eine beeindruckende Dreiviertelstunde war das heute an der Hochschule Pforzheim. Der Audimax - heillos überfüllt. Ein beeindruckendes Plädoyer für eine gelebte europäische Subsidiarität und für ein starkes Europa als Friedens- und Wohlstandsgarant.
Mehr in den nächsten Tagen: Ich habe etwa zehn Seiten handschriftliche Notizen. Eine beeindruckende Dreiviertelstunde war das heute an der Hochschule Pforzheim. Der Audimax - heillos überfüllt. Ein beeindruckendes Plädoyer für eine gelebte europäische Subsidiarität und für ein starkes Europa als Friedens- und Wohlstandsgarant.Mehr in den nächsten Tagen: Ich habe etwa zehn Seiten handschriftliche Notizen.
Geschrieben von Nikolaus Klumpp
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Vielleicht liegt es ja daran, dass sie noch nicht in der EU sind?
Endlich sind die schweren Überflutungen in Rumänien auch im deutschen TV angekommen. Seit wie vielen Tagen halten die sintflutartigen Regenfälle dort nun an? Bei dieser media coverage hätte man bisher meinen können, das Land läge auf einem anderen Kontinent und nicht in Europa.
Immerhin hat ein Vizepräsident des Bundestags bereits einen Spendenaufruf gestartet. Vor Tagen! Endlich sind die schweren Überflutungen in Rumänien auch im deutschen TV angekommen. Seit wie vielen Tagen halten die sintflutartigen Regenfälle dort nun an? Bei dieser media coverage hätte man bisher meinen können, das Land läge auf einem anderen Kontinent und nicht in Europa.Immerhin hat ein Vizepräsident des Bundestags bereits einen Spendenaufruf gestartet. Vor Tagen!Samstag, 7. Mai 2005So, so - fünf bis sieben Jahre Aufbau- und Restrukturierungsarbeit sind also "zügellose Gier"
In einem Artikel auf Spiegel Online wehrt sich der Deutschland-Chef von KKR, Johannes Huth, gegen die sogenannte "Kapitalismuskritik" des Herrn Müntefering. Ich weiß nicht, ob das sonst noch jemandem aufgefallen ist, aber: Wie kommt es, dass man ansonsten fast unwidersprochen Firmen mit einem Anlagehorizont von fünf bis sieben Jahren die Gier nach dem schnellen Euro unterstellen kann? Firmen wie KKR sind längst nicht mehr die "Corporate Raiders" der vergangenen Tage, und wenn sie es auch ab und an noch sein mögen: Das alte Management der Zielunternehmen hatte dann wohl lange genug Zeit gehabt, seine Hausaufgaben zu machen und das Unternehmen fit zu halten. Und: Heutzutage halten selbst in einem normalen Großunternehmen die Organisationsstrukturen kaum noch drei, vier unangetastete Jahre durch.. Das Bild der "Heuschrecken", dessen sich Müntefering bediente, passte höchstens auf die Hedgefonds - diese aber bewegen sich komplett im Rahmen der Gesetze. Und wessen Aufgabe ist es, sich um die Gesetze zu kümmern?Richtig, die der Regierung(en).
Ich schäme mich inzwischen beinahe dieser Partei. Was ist aus der Sozialdemokratie geworden, was ist aus unserem System geworden? In einem Artikel auf Spiegel Online wehrt sich der Deutschland-Chef von KKR, Johannes Huth, gegen die sogenannte \"Kapitalismuskritik\" des Herrn Müntefering. Ich weiß nicht, ob das sonst noch jemandem aufgefallen ist, aber: Wie kommt es, dass man ansonsten fast unwidersprochen Firmen mit einem Anlagehorizont von fünf bis sieben Jahren die Gier nach dem schnellen Euro unterstellen kann? Firmen wie KKR sind längst nicht mehr die \"Corporate Raiders\" der vergangenen Tage, und wenn sie es auch ab und an noch sein mögen: Das alte Management der Zielunternehmen hatte dann wohl lange genug Zeit gehabt, seine Hausaufgaben zu machen und das Unternehmen fit zu halten. Und: Heutzutage halten selbst in einem normalen Großunternehmen die Organisationsstrukturen kaum noch drei, vier unangetastete Jahre durch.. Das Bild der \"Heuschrecken\", dessen sich Müntefering bediente, passte höchstens auf die Hedgefonds - diese aber bewegen sich komplett im Rahmen der Gesetze. Und wessen Aufgabe ist
Geschrieben von Nikolaus Klumpp
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Sonntag, 24. April 2005Erste EinträgeIch bin der Meinung, dass erste Einträge nur des ersten Eintrags Willen auf Blogs total abgedroschen sind. Dieser Eintrag wäre es auch, wäre der Eintrag nicht der erste und hätte er keinen sinnvollen Inhalt. Man meldet sich zurück. Man war schon hier. Die Dinge sind nicht neu. Es sind nur alte Dinge im neuen Gewand. Die Blogs wurden irgendwann "erfunden" und man redet nur noch davon. Ich mag den heutigen Blogs den Rang keinesfalls abstreiten, denn sie haben sich ihren Rang durchaus verdient - und ich bin froh, dass es sich so entwickelt hat. Hallo auch. Ich bin "alt", bereits lange im Netz unterwegs. Ich bin mit vielen Situationen nicht zufrieden. Ich will leben und niemals getreten werden. Dinge sind passiert, die nie hätten passieren dürfen. Ich lebe in Deutschland, aber Deutschland lebt nicht mit mir. Viele Umstände sind mir zuwider. Teils verbittert, teils froh über meine Situation. Das Blog wird mir eine Plattform sein, Probleme und Situationen zu schildern. Interessant wird es werden - sieht man sich die Kategorien an, in die wir unsere Einträge pressen:Gesellschaft, Technologie, Ökonomie, Szene, Karlsruhe, Pforzheim.. Alte Gedanken, die man schon längst hätte aufschreiben sollen, finden nun ein neues Zuhause. Unsere Gedanken sind tief vielseitig, komplex, tiefgreifend, kritisch. Wir schreiben, was wir wollen, wann wir wollen. Jeder kann lesen, was er will, wann er will. Wirst Du angegriffen, liegt es nicht daran, dass wir Dich nicht kennen. Es liegt daran, dass wir Dich kennen. Künstlerische Freiheit, Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Informationsfreiheit und Persönlichkeitsrecht sind uns durchaus geläufige Begriffe.Wollen wir sie wahren. Ich bin der Meinung, dass erste Einträge nur des ersten Eintrags Willen auf Blogs total abgedroschen sind. Dieser Eintrag wäre es auch, wäre der Eintrag nicht der erste und hätte er keinen sinnvollen Inhalt. Man meldet sich zurück. Man war schon hier. Die Dinge sind nicht neu. Es sind nur alte Dinge im neuen Gewand. Die Blogs wurden irgendwann \"erfunden\" und man redet nur noch davon. Ich mag den heutigen Blogs den Rang keinesfalls abstreiten, denn sie haben sich ihren Rang durchaus verdient - und ich bin froh, dass es sich so entwickelt hat. Hallo auch. Ich bin \"alt\", bereits lange im Netz unterwegs. Ich bin mit vielen Situationen nicht zufrieden. Ich will leben und niemals getreten werden. Dinge sind passiert, die nie hätten passieren dürfen. Ich lebe in Deutschland, aber Deutschland lebt nicht mit mir. Viele Umstände sind mir zuwider. Teils verbittert, teils froh über meine Situation. Das Blog wird mir eine Plattform sein, Probleme und Situationen zu schildern. Interes
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